Bolo do Caco: Die Seele des madeirensischen Brotes
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Wenn es ein Essen gibt, das für das Herz Madeiras steht, dann Bolo do Caco. Dieses weiche, runde Fladenbrot ist mehr als eine Spezialität der Insel – es ist eine Tradition, die seit Generationen weitergegeben wird, mit Liebe gebacken und mit Freunden und Familie geteilt.
In der Casa da Nati steht Bolo do Caco im Mittelpunkt unseres Workshops. Unsere Gäste probieren ihn nicht nur, sie machen ihn selbst, von Hand und von Anfang bis Ende.
Was ist Bolo do Caco?
Trotz des Namens ist es kein Kuchen („bolo“ heißt auf Portugiesisch Kuchen). Es ist ein Fladenbrot, das traditionell aus Mehl, Süßkartoffel, Hefe und Salz gemacht wird. Der Teig ist weich und geschmeidig. Nach dem Gehen formen wir dicke Scheiben und backen sie auf einer flachen Basaltplatte oder einer Eisenplatte – bei uns heißt sie „caco“.
Das Ergebnis ist ein warmes, goldenes Brot mit leicht knuspriger Kruste und weicher, zäher Mitte. Wir essen es oft dick mit Knoblauchbutter bestrichen oder gefüllt mit regionalen Zutaten wie Käse, Chouriço oder sogar Oktopus.
Eine Tradition zum Mitmachen
Wenn ihr zu uns in die Casa da Nati kommt, krempelt ihr die Ärmel hoch und knetet den Teig selbst. Wir begleiten euch bei jedem Schritt – vom Mischen der Zutaten bis zum Backen über dem Feuer. Es ist nicht nur ein Rezept, es ist ein Ritual, und wir teilen es gern.
Ihr geht nicht nur mit leckerem Brot nach Hause, sondern auch mit dem Wissen und dem Mut, es selbst zu backen – ein echtes Souvenir aus Madeira, das viel länger hält als jede Postkarte.
Mehr als nur Brot
Bolo do Caco schmeckt am besten warm, frisch von der Platte, und noch besser, wenn man ihn teilt. Ob als kleiner Snack oder zu einem ganzen Essen mit Espetada: Er steht für Madeiras Gastfreundschaft, Einfachheit und Geschmack.
Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Teil unserer Kultur mit euch zu teilen.